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Chronik

 

 
     

"Wir wollten einmal den Menschen danken, die jede Woche ehrenamtlich bei der Mündener Tafel Lebensmittel ausgeben", sagte Christa Kutne vom Vorstand des Mündener Frauen-vereins. Sie überreichte zusammen mit der Vorsitzenden Ingeborg Münch einen Satz Kinokarten für die 28 Helferinnen und Helfer

Damit hatten die Frauen einen Treffer gelandet, denn die Empfänger freuten sich sehr darüber. "Wir werden auch versuchen, gemeinsam ins Kino zu gehen", sagte Teamleiterin Christa Jänsch. "Wir werden entweder in den Film die Päpstin oder die Wüstenblume gehen." Der Zusammenhalt und ein gutes Miteinander, bei dem jeder für jeden da ist, ist Christa Jänsch sehr wichtig.


Lob für enorme Leistung

"Wir spenden jedes Jahr für unterstützens-werte Vereine oder Einrichtungen in der Stadt", erklärte Ingeborg Münch vom Frauenverein. Und was die Frauen und Männer für die Mündener Tafel leisten,sei enorm. Kurz bevor die Vertreterinnen des Frauenvereins die Kinokarten überreichten, hatte das Tafel-Team Lebensmittel an 82 Menschen verteilt.

Im Wechsel mit der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) werden zwei Mal wöchentlich Lebensmittel für bedürftige Menschen ausgegeben. Barbara Jankowski von der Diakonie betonte, dass die Zusammen-arbeit mit der GAB hervorragend laufe.

Peter Martin, Vorsitzender der Mündener Tafel, dankte ebenfalls für die Spende und teilte bei der Gelegenheit mit, dass im kommenden Jahr die Tafel vom Gemeindehaus der Katholischen Kirche in der Böttcherstraße in das Geschwister-Scholl-Haus umziehen werde.

Am Montag, 11. Januar, 12.30 Uhr ist ein Besichtigungstermin im neuen Domizil, zu dem er die Ehrenamtlichen einlud.

"Der Umzug hat ausschließlich sachliche Gründe", erklärte er. Mit dem Gemeindehaus sei man sehr zufrieden gewesen. Doch im Geschwister-Scholl-Haus sei der Zugang ohne Stufen, also behindertengerecht.

Im kommenden Jahr wird die Tafel ins Geschwister-Scholl-Haus umziehen – dort gibt es einen barrierefreien Zugang und einen geschützten Vorraum zum Warten.

Außerdem gebe es einen großen Vorraum, so dass die Wartenden geschützt und nicht wie bisher im Freien stehen müssen. Die Stadt stellt die Räume ebenfalls mietfrei zur Verfügung. (zpy)